Therapie

Multimodale Therapie

Schmerzen können den Menschen in seiner Lebensqualität stark beeinträchtigen.
Akute Schmerzen haben eine Schutz- oder Warnfunktion und können oft gezielt und effektiv behandelt werden.

Dagegen ist die „Schutzfunktion“ bei chronischen Schmerzen oft nicht mehr vorhanden und der Schmerz wird zur eigentlichen Krankheit.

Der Schmerz rückt in den Mittelpunkt des Erlebens, Denkens und Verhaltens. Eine genaue Anamnese und exakte Erfassung der Krankheitsgeschichte ist notwendig.

Schmerzen sind häufig vielschichtig und bedürfen einer interdisziplinären Betrachtung. Eine Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten und Schmerzpsychotherapeuten ist daher selbstverständlich.

Unsere multimodale Schmerztherapie nach dem bio-psycho-sozialen Modell umfasst:

  • Schmerzanamnese einschließlich einer Auswertung von Fremdbefunden
  • Schmerzdiagnostik
  • Schmerzanalyse einschl. Auswertung von Testergebnissen u. Schmerzkalender
  • Schmerzedukation
  • Algesiologische Untersuchung
  • Schmerztherapeutische Gespräche
  • Koordination verschiedener Fachrichtungen
  • Aufstellung eines Therapieplans
  • Pharmakotherapie
  • Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)
  • Infusionsbehandlungen u.a. mit Lokalanästhetika
  • Interventionelle Verfahren wie Sympathikusblockaden, Plexusblockaden, GLOAs…
  • Psychosomatische Grundversorgung
  • Anleitung zu Entspannungsverfahren
  • Therapeutische Lokalanästhesie/Neuraltherapie
  • Schmerz/Stressbewältigung
  • Akupunktur
  • Kinesio-Taping
  • Lokale Verfahren wie Qutenza-Applikation

Medikamentös

Einen besonders wertvollen Baustein in der Schmerzbehandlung bilden die Medikamente. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor vielen Jahren die Schmerzmedikamente, entsprechend der Wirkstärke, in drei unterschiedliche Gruppen unterteilt.

Das Stufenschema bedeutet nicht, dass Präparate der Stufe 1 generell ungefährlicher sind als Präparate der Stufe 3. Bei der Einnahme von Schmerzmitteln sollte deshalb immer auf ein angemessenes Nutzen/Risiko Verhältnis geachtet werden.

1. Gruppe: Medikamente gegen leichte Schmerzen

Die Wirkstoffe dieser medikamentengruppe, wirken vornehmlich am Ort des Entstehens des Schmerzes, indem sie die Anzahl der schmerzübertragenden Botenstoffe vermindern. Die Wahrnehmung des Schmerzes wird so herabgesetzt. Die größte Gruppe dieser Medikamente stellen die sogenannten nich-steroidale Antirheumatika (NSAR) dar. Diese Medikamente wirken nicht nur schmerzstillend, sondern auch entzündungshemmend. Die bekanntesten Medikamente dieser Gruppe sind :

  • Acetysalicylsäure (ASS)
  • Diclofenac
  • Ibuprofen.

Diese Medikamente sollten nur kurzzeitig eingenommen werden, da ein längerer Gebrauch zu ernsthaften Komplikationen, vor allem im Magen Darm-Trakt, führen kann.

Eine neuere Generation der leichten entzündungshemmenden Schmerzmittel sind die sogenannten COX-2-Hemmer (Coxibe). Sie gelten als deutlich magenverträglicher, allerdings können auch hier ernsthafte Komplikationen bei längerem Gebrauch auftreten.

Zwei weitere bekannte Medikamente gegen leichte Schmerzen sind Paracetamol und Metamizol/Novaminsulfon. Diese Medikamente wirken nicht nur auf den Schmerz, der vom Bewegungsapparat ausgeht, sondern alle Schmerzformen, z.B. auch gegen Bauchschmerzen. Die beiden Präparate gelten allerdings weniger als Entzündungshemmend.

2. Gruppe: Medikamente für mäßige bis starke Schmerzen (leichte Opioide)

Der menschliche Körper besitzt die Fähigkeit, Schmerzen selbstständig zu reduzieren. Durch gezielte Ausstoßung von Endorphinen, ist der Körper in der Lage, Schmerzen für eine gewisse Zeit zu unterdrücken. Genau an diesem Punkt setzen die Wirkmechanismen von Opioiden an. Sie sind in der Lage, an den gleichen Punkten im Hirn anzudocken und somit die Schmerzwahrnehmung, auf ähnliche Weise, zu verringern.

Schon früh erkannten die Menschen die schmerzstillenden Eigenschaften von Opiaten wie z.B: Opium. Die Medikamente der 2.Gruppe (nach der WHO-Einteilung) basieren auf genau diesen Wirkprinzipien. Die meisten Medikamente dieser Klasse bestehen aus chemisch hergestellten Wirkstoffen, die im Gehirn an den gleichen stellen wirken wie Opium.

Gängigste Medikamente dieser Klasse sind (Wirkungsfaktor = schmerzstillende Wirkung im Vergleich zu Morphin):

  • Tramadol (Wirkungsfaktor 0,1)
  • Tillidin (Wirkungsfaktor 0,1-0,2)
  • Dihydrocodein (Wirkungsfaktor 0,2)

Diese Medikamente sind auch auf längere Zeit gut verträglich und eigenen sich somit besser für eine länger andauernde Therapie. Durch einen Gewöhnungseffekt, ist ein einfaches Absetzen des Medikaments in der Regel nicht möglich. Es sollte immer nach Angaben des Arztes ausgeschlichen werden. Auch Opioide dieser Stufe, beherbergen ein gewisses Suchtrisiko, das im Laufe der Therapie nicht vernachlässigt werden sollte.

Opioide können die Darmtätigkeit beeinflussen und somit zu Verstopfungen führen. Es wird empfohlen, bei auftretenden Verstopfungen ein leichtes Abführmittel als Co-Medikation einzusetzen. Auch das Führen von Maschinen oder eines Fahrzeugs, sollte durch die möglichen Nebenwirkungen wie z.B.: Übelkeit, Müdigkeit oder Schwindel, vorher mit dem Arzt besprochen werden.

3.Gruppe: Medikamente für starke bis sehr starke Schmerzen

Zu dieser Gruppe der Analgetika, wie Schmerzmittel auch genannt werden, gehören die stärksten bekannten Opioide. Das erste aus Opium gewonnene Opioid (Morphin) wurde 1804 isoliert. Morphin gilt bis heute als Messlatte, wenn es darum geht die Wirkung von Opioiden untereinander zu vergleichen.

Die bekanntesten Medikamente sind:

  • Morphin (Wirkungsfaktor 1)
  • Oxycodon (Wirkungsfaktor 2)
  • Hydromorphon (Wirkungsfaktor 7,5)
  • Buprenorphin (Wirkungsfaktor 30-40)
  • Fentanyl (Wirkungsfaktor 120)

Durch die hohe Wirksamkeit die diese Medikamente entwickeln, steigt auch das Risiko von ernsthaften Nebenwirkungen. Zu den bekanntesten Nebenwirkungen zählen:

  • Verstopfung
  • Übelkeit
  • Schwindel
  • nächtliche Atemaussetzer
  • Blutdruckabfall

Eine Überdosierung kann, wie bei allen Opioiden/Opiaten, zu einer Atemlähmung und somit zum Tode führen. Das Suchtpotential ist bei den Opiaten der höchsten Stufe noch einmal gesteigert, im Vergleich zu den schwächeren Vertretern der Stufe 2. Generell gilt, dass ein Absetzten oder eine Dosissteigerung immer im Vorfeld mit dem Arzt besprochen werden muss.

Sinnvolle Co-Medikation

In manchen Fällen ist es möglich die Wirkung des Schmerzmedikaments mit Hilfe von ergänzenden Medikamenten zu verbessern. So können z.B.: Antikonvulsiva oder Cannabinoide eine sinnvolle Ergänzung zur konventionellen medikamentösen Schmerztherapie darstellen. 

Interventionell

Wenn alle nicht-operativen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, gibt es noch die Möglichkeit der interventionellen Schmerztherapie. Durch gezielte, minimal invasive Eingriffe, können Wirksubstanzen direkt am erkrankten Gewebe, entweder unter die Haut, in die Muskulatur oder an die Nervenwurzeln gespritzt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit mit Hilfe einer Schmerzpumpe, Wirkstoffe gezielt in den Liquorraum (umgibt das Hirn und das Rückenmark) einzubringen.

Auch die elektrische Stimulation, bzw. das Ausschalten der Nerven ist eine Option, durch die es möglich ist, den Schmerz so zu modulieren, dass es zu einer spürbaren Linderung kommt.

Folgende interventionelle Eingriffe werden im Rahmen der multimodalen Schmerztherapie regelmäßig angewendet:

  • PRTs (Periradikuläre Therapie)
  • PDAs (Peridurale Infiltrationen)
  • Gelenkinjektionen
  • Facetteninjektion
  • Facettendenervation
  • Neuromodulation
    •  SCS
    • Periphere Nerven Stimulation
    • TNS
    • Mainstay Reaktiv8
  • Schleimbeutelinjektion
  • Kniegelenksdenervation
  • Triggerpunktinjektionen
  • Hyaloronsäureinjektionen

Akupunktur

Von allen Therapieverfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) hat sich die Akupunktur am weitesten im westlichen Gesundheitssystem durchgesetzt und weiterentwickelt. Ihr besonderer Vorteil: Sie ist nicht nur effektiv, sondern praktisch frei von Nebenwirkungen.

Akupunktur ist ein Bereich der chinesischen Medizin (TCM), die eine mehr als 2000 Jahre alte Heilmethode ist. Durch das Nadeln in wenige ausgewählte Punkte werden Selbstheilungskräfte aktiviert und die Lebensenergie, die in China Qi genannt wird, reguliert. Mittels Akupunktur wird der gesamte Mensch und nicht nur ein spezielles Symptom behandelt.

Die Akupunktur ist besonders bekannt für die Behandlung von Schmerzen. Es gibt aber darüber hinaus viele weitere Erkrankungen und Störungen, die sehr gut auf Akupunktur ansprechen. Dazu gehören:

  • Allergien wie z.B. Heuschnupfen
  • Erkältungen
  • Rücken-und Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen bei Fibromyagie
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Verdauungsbeschwerden
  • Schlafstörungen
  • Stresserscheinungen
  • Energielosigkeit
  • Suchterkrankungen wie z.B. Nikotinmissbrauch und Esssucht
  • Menstruationsschmerzen
  • Wechseljahrsbeschwerden
  • funktionelle Herzbeschwerden
  • u.v.m.

Manche Patienten empfinden sofort Erleichterung, andere brauchen Tage dazu, etwa 4 oder 5 Behandlungen, bevor sie eine Besserung verspüren. Manche Menschen spüren so etwas wie schwebende Leichtigkeit nach einer Behandlung und fast alle fühlen sich danach sehr entspannt.

Nicht behandelt werden können selbstverständlich zerstörte Strukturen wie z. B. kariöse Zähne. Auch eine Hüftgelenksarthrose lässt sich nicht rückgängig machen – durch eine Akupunkturbehandlung kann jedoch die Durchblutung des Gelenkes gesteigert und somit die Schmerzen beeinflusst werden.

Wirkung der Akupunktur

Alle Reize, die durch Akupunktur ausgelöst werden, gelangen über das Zwischenhirn zu den angesprochenen Körperteilen.

Die Akupunkturpunkte liegen auf Leitbahnen. In ihnen kreist nach traditioneller chinesischer Auffassung die Lebensenergie `Qi` mit ihren Anteilen Yin und Yang. Diese beiden lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper als Gegenpole wirksam.

Das Gleichgewicht von Yin und Yang stellt den idealen Gesundheitszustand dar – das Ungleichgewicht führt zu Beschwerden und Krankheiten.

Betrachtet man die über den Körper verlaufenden Leitbahnen wird deutlich, dass auch Akupunkturpunkte, die fern des eigentlichen Schmerzes liegen, bei der Behandlung eine wichtige Rolle spielen.

Die Akupunktur ist eine risiko- und nebenwirkungsarme Behandlungsmethode zur Harmonisierung gestörter körperlicher und auch seelischer Funktionen.

Ohrakupunktur

Die Ohroberfläche bildet eine Reflexzone, auf der alle Körperteile abgebildet sind.
Die Untersuchung der Ohrreflexzonen liefert Erkenntnisse zur Akupunkturtherapie von Schmerzen und Beschwerden sowie Funktionsstörungen des gesamten Organismus.

Durch die kurzen Reflexwege zum Gehirn tritt bei der Ohrakupunkturbehandlung eine besonders schnelle und wirkungsvolle Reaktion ein.

Neben üblichen Akupunkturnadeln können zur speziellen Anwendung am Ohr auch sog. Dauernadeln oder -Samen eingesetzt werden. Diese schmerzfreien Nadeln werden für einige Tage belassen und üben einen dauerhaften, positiven Reiz auf das erkrankte und/oder schmerzende Körperteil aus.

Dauer

Eine Sitzung dauert in der Regel 20 bis 45 Minuten. Viele Menschen verspüren danach eine deutliche Entspannung. Beschwerden und Schmerzen lassen oft schon nach den ersten Sitzungen spürbar nach. Meist sind etwa 8-10 Sitzungen nötig, wobei eine oder mehr Sitzungen pro Woche üblich sind.

Kosten

Akupunktur ist eine individuelle Gesundheitsleistung (IGEL-Leistung). Sie gehört zum großen Teil nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Körper-Akupunktur bei Kniearthrose und LWS-Schmerzen können bei anhaltenden Beschwerden über die Krankenkasse abgerechnet werden. Akupunktur bei anderen Indikationen muss jedoch als IGEL von den Patienten selber getragen werden.

Die privaten Krankenkassen übernehmen in der Regel je nach Indikation und Krankheitsfall die Kosten. Die Rechnungsstellung erfolgt nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte), für eine Akupunktur von 30 Minuten Dauer fallen nach Ziffer 269a GOÄ 46,92 € an.

Für Selbstzahler ohne Erstattungsanspruch gegenüber einer Versicherung beträgt die Behandlungspauschale 25,00€ – 45,00 € pro 30 Minuten Zeitaufwand.

Physiotherapie

Wer rastet der rostet, dies gilt insbesondere für Schmerzpatienten. Die Physiotherapie ist in vielen Fällen eine sinnvolle Ergänzung und ein wichtiger Eckpfeiler, um die Mobilität zu erhalten oder wieder herzustellen.  Durch Schonhaltungen können mit der Zeit zusätzliche Beschwerden entstehen, die durch konsequent angewendete Übungen verhindert bzw. minimiert werden können. Wir kooperieren mit folgenden Physiotherapie-Praxen:

Dagmar Jahn

Fenglerstraße 9a
22041 Hamburg

Tel.: 040 – 65 68 13 00
www.krankengymnastik-jahn.de


Jan Matthias

Lappenbergsallee 24
20257 Hamburg

Tel.: 040 – 43 27 18 00
www.physiotherapie-matthies.de


Claus Melzer

Kleiner Schäferkamp 29
20357 Hamburg

Tel.: 040 – 45 77 11
clausmelzer@t-online.de


Kerstin Giese & Annette Schmidt

Hamburger Straße 118
22083 Hamburg

Tel.: 040 – 20 94 49 96
www.physio-barmbek.de

Psychotherapie

Lang anhaltende Schmerzen können das Leben und den Alltag in vielen Bereichen beeinträchtigen. Die körperlichen Veränderungen und Einschränkungen zu akzeptieren, ist nicht immer einfach. Genau hier setzt die begleitende Psychotherapie an, um einer schleichenden sozialen Isolation entgegenzuwirken. Es gibt verschiedene Therapieansätze die individuell gestaltet werden können.

Unser Kooperationspartner:

Dipl.-Psych. Kerstin Burghard

Heimhuder Strasse 38

20148 Hamburg

040/2790085


 Seit 1990 arbeitet Dipl.-Psych. Kirstin Burghard mit Menschen, die an chronischen Schmerzen leiden. Dabei kommt es wesentlich auf die Vermittlung von Entspannungs- und Schmerzbewältigungstechniken an, als auch um die Veränderung bisher schmerzfördernder Verhaltensweisen und ungünstiger Denkmuster der Patienten. Mit diesen Therapieelementen unterstützt sie die Patienten auf ihrem Weg zu mehr Lebensqualität.


Im Einzelnen kommen dabei folgende Techniken zur Anwendung:

  • Kognitive Verhaltenstherapie
  • Imaginative Verfahren
  • Hypnose
  • Autogenes Training
  • Progressive Muskelentspannung

StimaWell EMS

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TENS

TENS bedeutet „Transkutane Elektrische Nervenstimulation“.

Mit einem kleinen Gerät werden gezielt Areale am Körper elektrisch gereizt. Dadurch können Schmerzen unterschiedlichster Art gelindert werden.

Die TENS-Therapie wurde wissenschaftlich intensiv untersucht und wird von Experten seit vielen Jahren in der Schmerztherapie angewendet.

Wie wirkt TENS?

Durch die TENS-Behandlung werden körpereigene, schmerzunterdrückende Abläufe im Zentralnervensystem aktiviert. Dabei spielt die verwendete Frequenz (= Anzahl der elektrischen Impulse pro Sekunde) eine wichtige Rolle.

Eine TENS mit niedriger Frequenz (z. B. 2 Hz) und hoher Intensität (so dass Muskelzuckungen unter den Elektroden auftreten) bewirkt die verstärkte Freisetzung von körpereigenen, schmerzunterdrückenden Substanzen wie z. B. dem Endorphin.

Eine TENS mit höherer Frequenz (z. B. 100 Hz) führt dagegen zur Hemmung der Schmerzreizweiterleitung.

Anwendung unter anderem bei:

  • Schmerzen infolge von Verletzungen und Unfällen
  • Schmerzen der Knochen, Muskeln und Gelenke
  • Nervenschmerzen
  • Schmerzen als Folge von Durchblutungsstörungen

Die transkutane elektrische Nervenstimulation hat ein breites Anwendungsspektrum. Prinzipiell können alle Schmerzen mit TENS behandelt werden. Ein Behandlungsversuch lohnt sich immer, denn eine TENS-Behandlung ist leicht durchzuführen, kostengünstig und nebenwirkungsarm.

Neuromodulation

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VNS/HRV Analyse

Wenn bei der Erstmessung ein erhöhter Sympathikus (Regulationsstörung) festgestellt wird, ist
grundsätzlich eine zweite Messung unter getakteter Atmung (RSA-Test) indiziert. Der in den
Leitlinien aufgenommene Atemtakt von 4 Sekunden Ein- und 6 Sekunden Ausatmen bietet die
größte Stimulation des Parasympathikus. Hierbei können Sie feststellen ob und inwieweit der
Patient noch regulationsfähig ist oder ob bereits eine Regulationsstarre vorliegt. (Taktvorgabe des
Atemrhythmus ist in der VNS Analyse Professional Software integriert.)